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Folge 3: Der große Terror

Einführung   |    Folge 1   |    Folge 2   |    Folge 3   |    Folge 4

Im Bolschoitheater lauscht ein Mann verzaubert den gefühlvollen Klängen von Tschaikowskys "Schwanensee", schaut wie hypnotisiert den graziösen Bewegungen des Ballett-Ensembles zu. Dann geht er in seinen Arbeitsraum im Kreml und unterzeichnet Todesurteile gegen einstige Kampfgefährten.

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Blutiger Höhepunkt der Stalinschen Herrschaft ist die Periode des "Großen Terrors" in der zweiten Hälfte der dreißiger Jahre. Fast alle Altbolschewiken, Lenins Mitkämpfer aus den Jahren des Exils, fallen ihm zum Opfer, ebenso prominente Wissenschaftler und Künstler und praktisch alle führenden Militärs. Mit ihnen werden Millionen einfacher Sowjetbürger als "Schädlinge", "Saboteure" und "Spione" erschossen oder in die Straflager geschickt.

Ein riesiger Lagerkomplex entsteht, der "Archipel Gulag". Zwangsarbeiter schuften unter mörderischen Bedingungen in den Bergwerken Ostsibiriens, bauen Straßen und Staudämme. Doch auch die normalen Arbeiter werden in ein strenges Zwangssystem eingegliedert: drakonische Strafen für mangelnde Arbeitsleistungen, Fehlen am Arbeitsplatz und Trunkenheit werden eingeführt. Auf der anderen Seite erhalten "Bestarbeiter", die alle Normen überbieten, bis zu zwölfmal mehr Lohn als ihre Kollegen. Stalin meint, wer besser arbeitet, soll auch besser leben.

Bisher unbekannte Filmaufnahmen von den Lagern des "Archipel Gulag", vom Prozeß gegen den berühmten bolschewistischen Politiker Nikolaj Bucharin und von Stalin selbst sind in dieser Folge zu sehen.

Stalin in der Oper mit seiner Frau

Stalin in der Oper mit seiner Frau. Ein sehr seltenes Foto, auf dem deutlich zu erkennen ist, daß einzelne Personen unkenntlich gemacht wurden.

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