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Die Frauen von Kabul - die Lehrerin Parwin

Parwin

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"In der Zeit der Taliban fanden im Stadion weiterhin sportliche Wettkämpfe statt - aber auch Hinrichtungen. Männer, sowie Frauen wurden hier hingerichtet, Leute, die Mörder waren, die andere Menschen umgebracht hatten. Man hat die Leute hierher gebracht und einen Tag vorher über Radio bekannt gegeben, dass hier eine Hinrichtung stattfinden wird. Wenn sie nur gestohlen hatten, wurden ihnen die Hände und Füße abgehackt. Die Frauen wurden genauso behandelt. Wenn man zwei Männer der Homosexualität beschuldigte, dann baute man eine Mauer und ließ sie einstürzen, so dass die beiden Männer darunter begraben wurden. Wenn Frauen Ehebruch begangen hatten, wurden Steine ins Stadion gebracht und die Frauen wurden gesteinigt. Hier, aber auch in den anderen Provinzen Afghanistans, hat das stattgefunden. In Kabul waren die Hinrichtungen meistens am Freitag."

Parwin vor Ruine

Interview von Parwin mit Mädchen (PDF)

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"Vor zwölf Jahren habe ich in diesem Haus gelebt, mit meinem Mann, meinem Schwiegervater und der Schwiegermutter. Das Zimmer, das wir hier sehen, war mein Gästezimmer, daneben war das Esszimmer, gegenüber das Wohnzimmer. Meine Küche war auch im Erdgeschoss, in der oberen Etage waren die Schlafzimmer... Ich würde gern in die Wohnung gehen und euch alles zeigen. Dort, wo ihr die Löcher seht, waren Minen. Diese Minen sind explodiert. Noch immer besteht Explosionsgefahr. Vielleicht sind drinnen noch andere Minen - deswegen können wir nicht hineingehen."

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