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Stalinporträts, DVD, 3'18"

STALIN, geb.: 21. 12.1879 in Gori/Tiflis, gest.: 5.3.1953 bei Moskau. 
Der wahre Name des Georgiers war Jossif Wissarionowitsch Dschugaschwili, aber die ganze Welt kennt ihn unter seinem Tarnnamen Stalin – der Stählerne - den er als bolschewistischer Berufsrevolutionär annahm. 
1922, kurz vor Lenins Tod, wird der Taktiker Stalin der Generalsekretär der Partei und baut diesen „Bürokratenposten“ zum höchsten Staatsamt in der SU aus.
Bald tragen die Hauptalleen und – plätze seinen Namen, ebenso Fabriken, Schiffe, Schulen, Kolchosen, Dörfer und Städte, wie z.B. Stalingrad.
 „STALIN- der Vater der Partei und des ganzen Sowjetlandes“, heißt  es bald überall.
Das ist die Geburt des Personenkultes.
Folgerichtig werden alle Filmaufnahmen zensiert, die das entstellte, pockennarbige Gesicht Stalins zeigen und sollten vernichtet werden. Nur wenige Aufnahmen „überleben“.
Auch die Künstler stellen Ihre Arbeit in den Dienst des Führerkultes.
Mehrere Jahrzehnte lang standen zehntausende Stalin-Denkmäler des gottähnlichen Über-Vaters überall in der Sowjetunion.
Und der Dichter Leonid Leonow schrieb:
„Der Tag wird kommen, an dem die ganze Menschheit Stalin huldigen wird und die Historiker erkennen werden, dass STALINS Geburt und nicht die Geburt Christi den Beginn einer neuen Zeitrechnung markiert hat.“
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 werden die Denkmäler des allmächtigen Stalin vernichtet oder wandern in eine „Rumpelkammer der Geschichte“, wie hier sinnigerweise in die Klosteranlage Sergijew, des früheren Sagorsk, dem Sitz des Patriarchen der Russischen Kirche.

 

 

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