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Magnetogorsk, DVD,

Das rückständige Agrarland in einen modernen Industriestaat zu verwandeln führt zum ersten 5-Jahresplan, dessen Kernstück die Entwicklung der Schwerindustrie ist.
Besonders die Stahlproduktion soll gesteigert werden. 
Im Sommer 1930 melden sich überall in der SU Komsomolzen – Jungkommunisten – freiwillig zum Aufbau des Landes. Es geht nach Sibirien, tausende Kilometer gen Osten, nach
Magnetogorsk, zu deutsch „Berg des Magneten“.
Hier soll ein gigantisches Eisenhüttenkombinat aus dem Nichts entstehen, denn das
phantastische Eisenerz- Vorkommen hat unglaubliche 60 % Eisengehalt.
200.000 Menschen sollen in der sozialistischen Musterstadt leben.
An der Seite der Jugendlichen arbeiten die Bauern, die durch die Kollektivierung aus ihren Dörfern vertrieben wurden, und die Gulag-Sträflinge. Auch ausländische Internationalisten, Ingenieure und Spezialisten treffen ein, überwachen, beraten und leiten.
Unter ihnen ein amerikanischer Student. Er schreibt:
„Eine Viertelmillion Menschen – Kommunisten, Kulaken, Ausländer, Tataren, überführte Saboteure und eine Menge blauäugiger Bauern – stellen die größte Anlage der Stahlindustrie Europas her, mitten in der unfruchtbaren Steppe des Ural. Männer erfrieren, hungern und leiden, aber die Konstruktionsarbeit schreitet mit einer Verachtung für Individuen und einem in der Geschichte selten gesehehenen Massenheroismus weiter.“

 

 

 

 

 

 

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