Aktuell

ACHÉ - die afrikanische Seele Kubas

Afghanistan-Zyklus

Der Rote Oktober

Die Kinder von Himmlerstadt

Im Tal der Kalash +
Ein Winterfest im Hindukusch

Künstlerinnen im 20. Jh.

Liebe im Vernichtungskrieg

STALIN

STALIN, STALIN, STALIN ...

Stumme Schreie

Zuhause - was ist das eigentlich?

Produktionen
Shop
aktivitäten
Wir über uns
Kontakt

Gulag, DVD,

ARCHIPEL GULAG
Erze in Magnetogorsk, im Ural oder Magadan nördlich des Polarkreises, Eisenbahnen im fernen Osten des Sowjetstaates, Öl und Kohle in Sibirien und den Steppenwüsten von Kasachstans- überall schuftet ein Riesenheer von Sklavenarbeitern.
Ein gewaltiger Terrorapparat ist aufgebaut worden, mit einem Heer von Wächtern.
Jeder zweite Häftling geht an den erbärmlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen zugrunde.
Alle Querdenker und Querulanten – wie Stalin sagt – alle, die aus der Reihe tanzen, werden so ausgeschaltet.
Neben den deportierten Bauern werden Priester, Intellektuelle, weiße Offiziere, Sozialisten, Anarchisten, aufständische Rote Matrosen, Sozialdemokraten, Beamte des alten Regimes, Ingenieure und Schieber, Spekulanten sowie Kriminelle in die Lager geschickt 
Der Sowjetdichter Maxim Gorki schreibt:
„Auf den großen Schauplätzen unseres Staates verwandeln wir Tausende sozalgeschädigter Menschen zu ehrlichen Arbeitern.“

  Eisenbahnbau
In den unwirtlichen Gegenden Sibiriens wird bei arktischer Kälte die „Baikal-Amur-Magistrale“ – kurz BAM genannt – von Zwangsarbeitern erbaut. Sie soll den Baikalsee im Süden Sibiriens mit dem fernen Pazifischen Ozean verbinden. Ein legendäres Großprojekt. Andere wichtige Strecken wurden schon in den dreißiger Jahren in Betrieb genommen, wie die Kusnezk-Ural-Bahn, die die Kohle aus den sibirischen Revieren zum Stahlzentrum Magnetogorsk schafft..
Das Kollektiv „Sturm der Taiga“ fordert das Kollektiv „Rote Morgenröte“ heraus. Es geht um die Ehren-Wanderfahne des BAM-Eisenbahnbaus. Denn auch in den Gulags wird um Fahnen, Wimpel und Rekorde bei der Arbeit gekämpft
 
Kanalbauten
Tausende Kilometer von Kanalbauten im Osten des Landes, in der Arktis – überall im ganzen Land - werden durch das Gulag-Heer erschaffen. Berühmt wurden der
Weißmeer-Ostseekanal, der in nur 19 Monten erbaut wurde und  Stalins Namen trug.
Aber der Stalin-Kanal, erbaut von 300.000 Sträflingen, von denen jeder dritte umgekommen ist, erweist sich als Fehlkonstruktion.
Er ist zu flach und das halbe Jahr sowieso unter Eis.Alexander Solschenizyn urteilt:
 „In Eile erkoren, blind geboren.“
Der Moskwa-Wolgakanal, der 1933 – 1937  ohne Unterbrechung von hunderttausenden Gulag-Häftlingen erbaut wurde, verbindet Moskau mit den Industriezentren an der Wolga.

 

 

 

 

 

 

© Circe-Film, Filmproduktion GmbH, Schleheckerstr. 43, 53797 Lohmar, Germany. Tel: +49-2205-2352, Fax: +49-2205-87836, Email: info@circe-film.de