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Die Filme von Hartmut Kaminski im Filmpaket 'GO EAST'

Diese Seite als druck-freundliches PDF (4 Seiten).


DER ROTE OKTOBER - Die GROSSEN und die kleinen Lügen

1997 / 98. Eine Coproduktion  des SDR, Stuttgart und ARTE, Straßburg mit Circe-Film.
Dauer: 60 Minuten. Fassungen: Deutsch, Französisch, Litauisch.
Ausgestrahlt im ARD III, 3 SAT (Österreich/Schweiz) und im ARTE-Sendegebiet. (Frankreich)
VHS-Vertrieb in den deutschsprachigen Ländern. Verleih in den Landesbildstellen.

Ein Film über die Hintergründe der 'gefälschten' Oktoberrevolution. Um die Macht zu erhalten, mussten Stalin und seine Nachfolger die Geschichte umschreiben: eine gigantische Fälschungsmaschine wurde in Gang gesetzt: Filme und Fotos wurden manipuliert, Oktoberrevolutionsfeierlichkeiten inszeniert, einige Personen über alle Maßen auf das Podest gestellt, andere demontiert oder ausgelöscht. Dies geschah in der Sowjetunion so perfekt, dass dieses Geschichtsbild bis heute in den Köpfen der Menschen dort verankert ist. Eine Geschichtslehrerin vergleicht die neuen Lehrbücher mit den alten und stellt fest: „Du glaubst, dass Du zwei verschiedene Bücher aus ganz verschiedenen Ländern liest.“

Mehr zum Film 'Der Rote Oktober'



STALIN

1. Die Revolution
2. Dorf und Fabrik
3. Der Grosse Terror
4. Supermacht Sowjetunion

1992 / 93. Eine Folge von 4 Filmen, je 60 Minuten lang. Fassungen: Deutsch, Französisch, Englisch, Litauisch.
Eine Coproduktion von SDR Stuttgart, ARTE Strassburg und Circe-Film.
Ausgestrahlt in allen ARD III Sendeanstalten, Phoenix, 3 SAT, ARTE, im Kulturkanal Frankreich, Ungarn, Portugal, Kanada, Australien und im 1. Kanal von Japan.
Ausgewählt von der 'Australischen Kommission für Erziehung' für die VHS-Mitschnittrechte.
VHS-Vertrieb in deutscher und französischer Version. DVD-Vertrieb in deutscher, französischer und englischer Version.
Verleih in den Landesbildstellen.

Ein politisches Porträt von einem der wichtigsten Männer des 20. Jahrhunderts. Es zeigt die zwei Gesichter des Diktators: seine Grausamkeit und menschenverachtende Verbrechen ebenso wie seine Fähigkeit, aus einem zusammengebrochenen, unterentwickelten Zarenreich die Supermacht Sowjetunion zu entwickeln.

Weitere Informationen zum Zyklus STALIN.



Der Mann, der sich Lenin nannte

1994 / 95, Eine Coproduktion zwischen dem NDR, Hamburg, WDR, Köln und Circe-Film.
Ausgestrahlt in den ARD III  Sendeanstalten, 3 SAT (Österreich/Schweiz) und Phoenix.
VHS- Vertrieb in den deutschsprachigen Ländern. Verleih: Landesbildstellen.
Dauer: 45 Minuten. Fassung: Deutsch, Litauisch.

Wer ist der Mann, der sich Lenin nannte? Dieses Porträt stützt sich auf Dokumente, die nach dem Zusammenbruch der SU im Archiv des Präsidenten und des KGB gefunden wurden. Noch liegt der Körper des „Führers des Weltproletariats“ einbalsamiert im Mausoleum auf dem Roten Platz in Moskau. Dies ist sowohl den „neuen Demokraten“ als auch den alten Zaristen ein Dorn im Auge. Soll Lenin auf dem Wolfsfriedhof in  St. Petersburg neben seiner Mutter beerdigt werden?  Oder auf dem Roten Platz bleiben? Diese Diskussion ist aufs Schärfste entbrannt…



Steh auf, es ist Krieg!

1. Vorbereitung und erster Tag
2. Der Vormarsch
3. Die Besatzungsmacht
4. Der Widerstand
5. Verbrannte Erde
6. Die Befreiung

1990 / 91. Diese Folge besteht aus 6 Teilen mit je 45 Minuten. Fassungen: Deutsch, Russisch, Litauisch.
Eine Coproduktion zwischen dem SWF Baden-Baden, APN (TV Nowosti) Moskau  und Circe-Film.
Produziert zum 50. Jahrestag des Überfalls. Diese erste Coproduktion der Sowjetunion mit einem "kapitalistischen Ausland" wurde erst aufgrund eines ZK-Beschlusses möglich.
Ausgestrahlt in allen ARD III Sendeanstalten, in Russland und  Weissrussland.
Regierung und Opposition in Belorussland entschieden 1991, einen Saal mit permanenter Projektion des Filmes im 'Museum des Großen Vaterländischen Krieges' einzurichten.
VHS-Vertrieb: in allen deutschsprachigen Ländern.
Verleih: Landesbildstellen, Landeszentrale für Politische Bildung,  beide kirchliche Medienzentralen.

Der Film folgt den Spuren der Heeresgruppe Mitte von Brest bis Moskau – und zurück bis Berlin - nach dem Überfall der Deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion 1941.



Der gescheiterte Blitzkrieg - Moskau, Winter 1941

1996. Eine Coproduktion des SDR Stuttgart mit Circe-Film. Dauer: 45 Minuten. Fassungen: Deutsch, Litauisch.
Ausgestrahlt in allen ARD III, 3 SAT (Österreich/Schweiz) und Phoenix.
ARD-Beitrag für das Internationale TV-Festival in Bosnien über 'Krieg'.
VHS-Vertrieb in den deutschsprachigen Ländern.

Der Film räumt mit der Legende auf, die Schlacht um Moskau – und damit der Krieg gegen die Sovietunion – sei durch den "General Winter" verloren gegangen.



Liebe im Vernichtungskrieg

Die Frauen im Osten und die deutschen Besatzungssoldaten

1999 / 2000. Eine Coproduktion des SWR Baden-Baden, ARTE Straßburg und Circe-Film.
Dauer: 60 Minuten. Fassungen: Deutsch, Französisch.
Ausgestrahlt in allen ARD III Sendeanstalten und im ARTE- Sendegebiet (Frankreich).
VHS-Vertrieb in den deutschsprachigen Ländern.

Der Film schildert die tragischen Schicksale der Frauen in der Ukraine, in Belorussland, Litauen, Lettland, Estland und Russland, die ein Liebesverhältnis mit einem deutschen Soldaten oder Offizier eingegangen sind. Und deren gab es viele. In einem Memorandum an Hitler rechnet der Panzergeneral Schmidt vor, dass 750.000 Jungen pro Jahr geboren werden. Und natürlich ebenso viele Mädchen.  Als die Rote Armee ihre Länder  wieder befreit, sind die Bestrafungen für die „Volksverräter“ drakonisch. Trotzdem brachten viele Frauen ihre Kinder unter meist abenteuerlichen Umständen zur Welt…



Stumme Schreie

1982. Eine Produktion von Circe-Film mit Mitteln des BMI, des Filmbüros NW und der Stadt Düsseldorf.
Dauer: 30 Minuten. Versionen: Deutsch, Englisch, Französisch, Polnisch, Litauisch.
Ausgestrahlt in allen ARD III Sendeanstalten, im Polnischen (TVP),  Österreichischen (ORF) und Schweizer (SRG) Fernsehen.
Wettbewerbs-Beitrag der ARD zum Internationalen TV-Film Festival in Dublin; ausgezeichnet mit dem 2. Preis.
Festivals:  Internationale Festivals in Oberhausen, in Krakau (Eröffnungsfilm), in Trondheim, und in Friedberg.
Ausgezeichnet in Oberhausen  und Friedberg (1. Preis für Professionals).
Filmbewertungsstelle: „Besonders wertvoll“.
VHS-Vertrieb in den deutschsprachigen Ländern.

Verleih: Alle Landesbildstellen, Landeszentrale für Politische Bildung, die Medienzentralen der Evangelischen und Katholischen Kirche.
Dazu wurde ein Foto-Buch veröffentlicht: 'Niemand denkt an mich und weiß von mir…'  und eine Ausstellung mit dem gleichen Titel  hergestellt. Dieses Medienpaket (Buch, Film, Ausstellung) wurde in mehr als 30 Städten in Deutschland, den Niederlanden und in Österreich gezeigt.

Ein Film über die Wand-Inschriften des Warschauer Gestapo-Gefängnisses, in dem durch Verhöre und Folterungen der Widerstandswille der polnischen Untergrundorganisationen gebrochen werden sollte.



Die Kinder von Himmlerstadt

1983. Eine Produktion von Circe-Film und POLTEL, Warszawa, unterstützt vom Filmbüro NW und der Landeshaupstadt Düsseldorf.
Dauer:  30 Minuten. Versionen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Norwegisch, Finnisch, Polnisch, Litauisch.
Ausgestrahlt im ARD I und allen ARD III- Sendeanstalten, im Polnischen, Kubanischen, Finnischen, Österreichischen und Schweizer Fernsehen.

Festivals: Krakau (Eröffnungsfilm), Leipzig, Nyon, Bilbao, Havanna, Tampere, Mannheim.
Auszeichnungen: Preis der Internationalen Filmkritik (FIPRESCI), Mannheim, der Europäischen Filmkommission des Centre National de la Cinematographie, Paris, ausgezeichnet in Bilbao, Tampere und Friedberg  (1. Preis Professionals), „Besonders wertvoll“  2. Preis beim Internationalen TV-Filmfestival in Dublin.
VHS-Vertrieb: in den deutschsprachigen Ländern.
Verleih: Staatliche Filmzentrale Norwegen, Landeszentrale für Politische Bildung, Landesbildstellen, beide kirchlichen Medienzentralen.

Ein Film über das Schicksal von etwa 45.000 polnischen Kindern, die Opfer des „Sonderlaboratorium SS“ wurden, einem Modellversuch der Nazis, den Ostraum zu germanisieren. So wurde im Winter 1942-43 Zamosc, das in Himmlerstadt umgetauft werden sollte, mit seinen etwa 300 umliegenden Dörfern ausgesiedelt..

Mehr über den Film 'Die Kinder von Himmlerstadt'



Die Kinder von Auschwitz

1994 / 95. Eine Coproduktion des NDR Hamburg, WDR Köln, POLTEL Warschau, CTV Prag und Circe-Film. (Regie Alwin Meyer). Dauer: 60 Minuten. Fassungen: Deutsch, Polnisch, Tschechisch, Litauisch.
Der Film wurde in allen Ländern der Coproduzenten ausgestrahlt. (Polen, Tschechien).
Unter dem gleichen Titel wurde ein Buch veröffentlicht.
Das Magazin STERN brachte eine mehrseitige Titelgeschichte über die Ergebnisse der Recherche und übernahm ein Foto von Circe-Film als Cover.
VHS-Vertrieb in den deutschsprachigen Ländern.
Verleih durch die Landesbildstellen, der Landeszentrale für Politische Bildung, die Gewerkschaften und Kirchen.

Zehntausende von Kindern kamen in den vier Auschwitz-Jahren ums Leben. Ihre genaue Zahl ist nach wie vor unbekannt. Nur 180 Kinder und Neugeborene konnten vor 60 Jahren in Auschwitz befreit werden. (Ende Januar 2005 jährt sich das Datum der Befreiung). Der Film konzentriert sich  auf die Frage, wie diese Menschen mit den frühkindlichen Erfahrungen der Lagerhaft „fertig“ geworden sind, und wie sie den Verlust der Eltern und Geschwister und das zum Teil nicht vorhandene Wissen über ihre eigene Vorgeschichte und Herkunft verarbeitet haben.



APOKALYPSE

1984-88. Eine Coproduktion des SWF Baden- Baden, POLTEL Warschau und Circe-Film.
Dauer: 45 Minuten. Fassungen: Deutsch, Polnisch, Litauisch.
Ausgestrahlt in den ARD III Sendeanstalten, SRG (Schweizer Fernsehen), ORF (Österreichisches Fernsehen) und TVP (Polnisches Fernsehen).
Ausgezeichnet auf den “Internationalen Tagen des Religiösen Films“, Friedberg mit dem 1. Preis für Professionals.
Im Verleih der Evangelischen Kirche in der Schweiz.

Die filmische Version eines Pantomimenspiels, entwickelt in Zusammenarbeit mit der „Olsztynska Pantomima“, einer polnischen Gruppe von Taubstummen, Sie wurde weltberühmt durch Gastspiele in den USA, Deutschland und Frankreich sowie den osteuropäischen Ländern. Die Pantomimengruppe wurde vielfach international ausgezeichnet.

„Wir leben in einer kleinen Stadt in Polen, in Olsztyn, in Masuren. Wir sind Taubstumme. Aber wir können zu Euch reden  mit unseren Gesichtern und Körpern, in unserem Stück, dass wir Euch zeigen wollen. Die Geschichte handelt von uns und von Euch – und dem Schicksal der Menschheit, wenn wir uns nicht ändern. Wenn ihr Ohren habt zu hören, so höret!  Wenn ihr Augen habt zu sehen, so sehet! Die Dunkelheit  in uns hat zugenommen. Nur das Licht in unseren Herzen kann sie noch überwinden.“ So begrüßt die Pantomimengruppe ihre Filmzuschauer.  Die Pantomime APOKALYPSE  - mit Texten des Neuen Testaments - handelt von der Schöpfung der Menschheit, dem Brudermord von Kain an Abel, der der Anfang einer endlosen Kette von Kriegen in der Menschheitsgeschichte war – bis hin zur ersten Atombombe, die in Hiroshima auf Menschen abgeworfen wurde.  Aber nach diesen endlosen „physischen“ Kämpfen in der Geschichte der Menschheit beginnen die ideologischen Vernichtungen mit ihren Todesmauern und Gaskammern –  wie in Auschwitz. Aber noch gibt es für die Menschheit die Hoffnung auf eine Neue Welt.



IM  TAL DER KALASH

Eine geheimnisvolle Kultur im Hindukusch

1990 / 91. Eine Coproduction des SWF, Baden Baden mit Circe-Film. Dauer: 45 Minuten. Fassung: Deutsch, Litauisch.
Ausgestrahlt in den ARD-III Sendeanstalten.

Die Kalash sind die letzten Überlebenden der afghanischen Kafiren, der "Ungläubigen". Nur noch 4.500 existieren von ihnen. Sie haben sich in die Gebirgswelt des Hindukusch zurückgezogen und leben im Norden des heutigen Pakistan, direkt an der Grenze zu Afghanistan. Durch die Isolation haben sie ihre geheimnisvolle Kultur und ihr archaisches Weltbild bewahrt. Auch ihre Religion ist voller Rätsel für uns: eine Schöpfer-Gottheit, Khodai, ist so erhaben, dass sie noch nicht einmal angebetet werden kann. So hat sich eine Welt von Feen und Dämonen und eine Viel­zahl von Hilfsgöttern gebildet, die mehr Vertragspartner der Menschen sind als übersinnliche Wesen. An Altären mit hölzernen Pferdeköpfen, die an die Wikingerzeit erinnern, finden Opferrituale statt. Die Kalash sind ein Volk ohne Schriftsprache. Traditionshüter überliefern in Erzählungen und Gesängen ihre Geschichte. Das Filmteam lebte 6 Wochen mit den Kalash zusammen und beobachtete ihre Vorbereitungen zum Joshi-Frühlingsfest mit einem Tag der Blumen, dem Tag der Milch und den 2 Tagen der Gesänge, Tänze und Opferungen.  Es war schwer und gefährlich, zu ihnen zu gelangen: der schneebedeckte Lowari-Paß mußte überquert werden und Trägerkolonnen schleppten die Ausrüstung viele Kilometer weit, da Regen­güsse die Wege weggeschwemmt hatten.

Ein Winterfest im Hindukusch

Eine Coproduktion des SWF Baden-Baden mit Circe-Film. Dauer: 45 Minuten. Fassung: Deutsch, Litauisch.
Ausgestrahlt in den ARD III Sendeanstalten.

Der zweite Film über die Kalash schildert ihr Winterfest, das die Kulte der Ahnen und der Erneuerung miteinander verbindet. Das Filmteam lebte zwei Wintermonate bei diesem einzigartigen Volk, das seine Tradition und Weisheit nur mündlich überliefert. Um an den  14 Tage dauernden Winterzeremonien teilnehmen zu dürfen, mussten die  Filmemacher durch Blut-Zeremonien Mitglied der Kalash-Gesellschaft werden. Die Kalash-Gesellschaft gründet sich auf dem Prinzip des Gleichgewichts, der Balance. Für jede Schwäche, jeden  Verlust gibt es einen Ausgleich. Nicht erst nach dem Tode, wie wir es glauben, sondern schon sehr konkret zu Lebzeiten. So schreiben Tradition und Sitte den Reichen vor, ihre Besitztümer freigebig an alle zu verteilen. Nur mit verschwenderischen Festen -zu denen alle Kalash eingeladen sind und die zum Wohlergehen der Gemeinschaft beitragen – können sie ein Stück Unsterblichkeit erringen und als Ahnen über den Tod hinaus teilhaben am Leben der Kalash. Ein Tausch: Freigebigkeit gegen Unsterblichkeit.

Mehr Info und Bilder zu den Filmen über die Kalash.


© Circe-Film, Filmproduktion GmbH, Schleheckerstr. 43, 53797 Lohmar / Germany, Tel: +49-2205-2352, Fax: +49-2205-87836, Email: info@circe-film.de